Betriebswirtschaft

SIMMplus - BetriebswirtschaftDas Sozial- und Gesundheitswesen muss heute genauso rechnen wie Unternehmen der Privatwirtschaft. Das KVG Art. 32 schreibt für die Krankenpflege (ambulant und stationär) vor, dass diese wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich zu sein hat. Das Gleiche gilt in der Führung einer Institution. Mit der Umstellung der neuen Pflegefinanzierung im Jahr 2011, steigt der Druck auf die Institutionen zunehmend. Der Grund liegt darin, dass die öffentliche Hand für die Pflegerestfinanzierung (plus/minus 50 Prozent der gesamten Pflegekosten der Langzeitpflege) zuständig ist. Viele Gemeinden und Kantone sind mit dem Volumen der zu finanzierenden Pflegekosten gefordert. Um den Finanzierungsaufwand für die Steuerzahler zu reduzieren bzw. um Steuererhöhungen zu vermeiden, werden Kostenreduktionen von den Betrieben eingefordert. Wie weit diese Forderungen berechtigt sind, kann erst aufgrund einer eingehenden Analyse festgestellt werden. Nach unseren Erfahrungen sind in den Institutionen noch nicht genutzte Optimierungspotenziale vorhanden.

 

Ausgangslage

Strukturen, Aufbau- und Ablauforganisation, Ausprägung der Qualität, Umfang der Dienstleistungen und vieles mehr haben einen direkten oder indirekten Einfluss auf die betriebswirtschaftlichen Resultate. Demnach sind die betriebswirtschaftlichen Kennwerte Indikatoren für Korrekturen oder gar Restrukturierungen, Reorganisationen. Wenn versucht wird, nur an den direkt verursachenden Faktoren zu manipulieren, so können damit unliebsame Auswirkungen ausgelöst werden:

  • Wenn nur an den Kosten für Personal gespart wird, so nimmt der Druck auf den noch bestehenden Personalbestand überproportional zu.
  • Wenn der Bildungsaufwand reduziert wird, so wird mittelfristig das notwendige Know-how für kundengerechte Leistungen sinken.
  • Wenn an der Qualität der Mahlzeiten gespart wird, so steigt die Kundenunzufriedenheit merklich an.
  • Wenn die Sparmassnahmen einseitig von oben her angeordnet und umgesetzt werden, so werden diese kaum durch das übrige Personal mitgetragen.
  • Wenn zusammengefasst nur ein Sparkurs gefahren wird, so wird sich dies früher oder später rächen.
  • etc.

 

Zielsetzungen

Wenn der Aufwandüberschuss reduziert werden muss, so sollten zuerst die betriebswirtschaftlichen Daten analysiert werden. Auf der Basis der Erkenntnisse werden die direkt oder indirekt betroffenen Faktoren einer genauen Analyse unterzogen. Damit können folgende Erfolgschancen realisiert werden:

  • Die einzelnen Einflussfaktoren werden im gesamten Zusammenhang betrachtet.
  • Der Aufwandüberschuss wird intern thematisiert und es werden gemeinsam Massnahmen beschlossen.
  • Die einzelnen Kostenreduktionen werden gezielt und abgestimmt vorgenommen.
  • Mittels des Controlling-Führungsinstruments CFI SIMMplus werden die Auswirkungen beobachtet.

 

Für Sie auf den Punkt Text gebracht − effizientes Kostencontrolling ist der halbe Gewinn

  • Mit den Analysen wird aufgezeigt, wo und mit welchen Massnahmen die Kosten plafoniert oder allenfalls reduziert werden sollten.
  • Stellenpläne werden berechnet, laufend überprüft und kostenwirksam angepasst.
  • Die Sachkosten werden regelmässig dem begründeten Bedarf angepasst.

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